Schon die Regatta zeigte, dass sich unsere Paddler in einer guten Frühform befinden. Bei der am Pfingstmontag durchgeführten Hessenmeisterschaft zeigten  sie sich dann als wahre Titelhamster. Sage und schreibe 33 erste Plätze gab es für den Wassersportverein zu feiern,

An der Dominanz, die der WSV im hessischen Kanurennsport zurzeit ausübt, wurde auch 2012 nicht gerüttelt. Im Gegenteil. Sage und schreibe 75 Medaillen gingen an den WSV, der 33 von 56 möglichen Titeln holte. Dazu kamen 20 zweite Plätze und 22 Mal Rang drei. Damit hat der Wassersportverein seine Führungsposition in Hessen weiter ausgebaut und die Kanurennsporttrainer Claudia Horstfeld, Sven Stollhofer, Nico Kruczek, Jaqulin Spitzer und Dieter Brechenser waren mit diesen Ergebnissen hochzufrieden.

Die Höhepunkte aus Sicht des WSV waren zahlreich: Bei den Schülern war Paul Machnik mit sechs Siegen der überragende Athlet. Nadine Karb und Lisa Weisner gewannen bei den Schülerinnen A je vier Titel. Bei den Rennen der männlichen Jugend blieben bis auf den Sieg im Einer über 5000 Meter alle erste Plätze in der Spargelstadt. Hier ragte Marco Brechenser mit vier Siegen heraus, er gewann alle Einzelrennen und zusammen mit Fabian Höfle den Zweier. Auch bei den 15jährigen blieben die Einersiege beim WSV, über 200m gewann Manuel Kern und über 500m Luca Schmitt. Bei der weiblichen Jugend blieben alle Titel in Lampertheim. Über die 200m Strecke im Einer ging der Sieg an Franziska Fuchs und der 500m Sieg ging an Janina Steffan. Leider mußte die beide im Zweier krankheitsbedingt passen. Der Sieg im Zweier blieb aber durch Annika Altenbach und Larissa Schilde trotzdem in Lampertheim. Bei den 15 jährigen holte sich die Titel über 200m, 500m und 5000m Larissa Schilde.  Dimitri Isaak vom WSV war mit vier Siegen der herausragende Kanute der Herrenklasse. Er gewann die Einerrennen über 500m und 1000m, auf den selben Strecken war er auch zusammen mit Nicolas Bresser im Zweier erfolgreich.

Nach den guten Erfahrungen 2011 mit dem Trainingslager am Gardasee hat man sich entschlossen auch dieses Jahr dort hinzufahren. Die Trainingsbedingungen auf dem Wasser sind in Peschira gut, nur man muß ca 5min mit dem Auto zum Training fahren was nicht so optimal ist aber auch kein großes Problem. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und so konnte man die Tafel für die 23 Mitgereisten im Freien aufbauen und dort die Mahlzeiten einnehmen. Die Trainer waren nicht nur im Training gefordert sondern mußten auch einkaufen und kochen, was doch für einige Stressmomente sorgte. Die Spül und Tischdienste sorgten für Entlastung und so lief alles beim Essen immer zur vollsten Zufriedenheit. Froh waren die Trainer als Carmen Geppert nach einer Woche nachreiste und für die  Verpflegung sorgte. Das Trainingsrevier ist für Sportler und Trainer gut, die Wasserverhältnisse sind immer in Ordnung und die Trainer können mit dem Fahrrad alle Trainingseinheiten begleiten. Außer unseren Sportlern trainieren in Peschira an Ostern auch Sportler aus Kassel, Ginsheim und dem Saarland. Natürlich sind auch die Sportler des ortansässigen Vereins auf dem Kanal anzutreffen.  Wenn es windstill war gab es auch mal in den Rennkajaks Ausflüge auf den Gardasee, was für die Sportler eine willkommene Abwechslung war. Der Campingplatz auf dem man wohnte bot neben Restaurants und einer Eisdiele viele Möglichkeiten der Abwechslung zum Training, so spielten die Sportler auf dem Beachvolleyballfeld die Vereinsmeisterschaften heraus. Auch an der Langstreckenregatta in Rovigo nahm das Team sehr erfolgreich teil, für Trainer Dieter Brechenser war es der 24. Besuch in Rovigo  und viele langjährige Bekannte konnte man an der Regattastrecke begrüßen. In der zweiten Woche wurde das Wetter etwas schlechter, was der Stimmung und dem Training aber kein Problem bereitete. Beim Abschied vom Gardasee war dann der Himmel wieder blau was es den Teilnehmern nicht leichter machte diese schöne Gegend wieder zu verlassen. Bei der Ankunft in Lampertheim war das „Hallo“ groß und die Eltern  waren waren froh, dass ihre kinderlose Zeit wieder zu Ende war.

Die Kanurennsportabteilung versucht über eigene Nachwuchsarbeit Sportler an die nationale Spitze zu bringen. Um dieses Ziel zu erreichen, hat der Wassersportverein ein Leistungssportkonzept erarbeitet, das in vielen Bereichen umgesetzt wurde. Die Erfolge zeigen, daß der Verein auf dem richtigen Weg ist.
 
Seit 1998 ist der WSV Landesleistungszentrum.

Kanurennsport: (Stand 10/2010)

1 Olympiasieg
6 Weltmeistertitel
5 Vizeweltmeistertitel
7 Europameistertitel
1 Vizeeuropameistertitel
2 Juniorenweltmeistertitel
1 Junioren-Vizeweltmeistertitel
3 Junioren Europameistertitel
1 Junioren-Vizeeuropameistertitel
93 Medaillen bei Deutschen Meisterschaften
davon:
43 Deutsche Meistertitel
27 Deutsche Vize-Meistertitel
23 3. Plätze
155 Meistertitel bei Süddeutschen Meisterschaften
352 Meistertitel bei Hessenmeisterschaften

Für die Trainingsarbeit im Kanurennsport stehen dem Verein zwei A- Trainer, eine B- Trainerin und fünf Übungsleiter zur Verfügung.


2. Ranglistenregatta verspricht spannenden Kampf um Titel und Nominierungen

Drei Wochen nach dem Auftakt zur diesjährigen Olympiaqualifikation am Osterwochenende stehen die Rennsport-Asse des DKV vom kommenden Freitag bis Sonntag erneut im Blickpunkt, und zwar gleich doppelt: Mit dem Kampf um die begehrten Tickets für London geht es diesmal auf der Wedau in Duisburg auch um die Deutschen Meistertitel in den olympischen Einerdisziplinen

Mit dabei sind Timo Ries, Jan Brechenser, Dimitri Isaak und Mina Alizadeh. (Zusatz WSV Pressestelle)

Dabei zählen die Sieger des Vorjahres zumindest bei den Herren auch in diesem Jahr wieder zu den Top-Favoriten. Im Kajak der Damen wird es allerdings eine neue Titelträgerin auf den beiden olympischen Strecken geben, denn die zweifache Deutsche Meisterin von 2011 und amtierende K1-Weltmeisterin über 500m Nicole Reinhardt (Lampertheim) wird aus gesundheitlichen Gründen genauso wie Rekordolympionikin Birgit Fischer erneut nicht am Start sein. Als Favoritinnen auf den Titel empfehlen sich nach den bislang bei der 1. Ranglistenregatta gezeigten Leistungen insbesondere die K2- und K4-Vizeweltmeisterin Franziska Weber (Potsdam) sowie die Staffel-Weltmeisterinnen Tina Dietze (Leipzig) und Carolin Leonhardt (Mannheim). Über 500m dürfte auch die viermalige Olympiasiegerin Katrin Wagner-Augustin ein gewichtiges Wörtchen mitreden, sie war vor drei Wochen bei ihrem ersten 500m-Wettkampf nach anderthalbjähriger Pause auf Platz drei gekommen. Bei der Entscheidung im Sprint werden sich auch Staffel-Weltmeisterin Conny Waßmuth sowie U23-Vizeeuropameisterin Nicole Beck (beide Magdeburg) einige Chancen ausrechnen.


Hoff und Rauhe gehen ungeschlagen in die Meisterschaftsrennen

Im Kajak der Herren über 1000m gilt zweifellos Titelverteidiger Max Hoff (Essen) als das Ma ß der Dinge. Der dreifache K1-Weltmeister hatte sich mit einem ungef ährdeten Sieg beim 1. Ranglistenwett- kampf bereits die Nominierung f ür die internationale Olympiaqualifikation beim Weltcup in Posen (18.-20. Mai) gesichert und kann nun bei der 2. Ranglistenregatta dem 1000m-Rennen um die Deutsche Meisterschaft ohne Qualifikationsdruck entgegensehen. Ihm am dichtesten auf den Fersen waren bei der 1. nationalen Qualifikation als Seiteneinsteiger sein Essener Klubkamerad Torben Fr öse sowie Tim Wiesk ötter (Potsdam). Mit ihnen muss auch im diesj ährigen Meisterschaftsrennen gerechnet werden, ebenso wie mit den K2-Olympiasiegern Martin Hollstein (Neubrandenburg) und Andreas Ihle (Magdeburg) sowie mit Marcus Gro ß (Berlin), die von den Athleten der Kernmannschaft vor drei Wochen über 1000m ebenfalls mit einer guten Leistung aufwarteten. Gespannt sein darf man sicherlich auch auf den ersten Auftritt von K4-Weltmeister Paul Mittelstedt (Neubrandenburg), der infolge von Krankheit an der 1. nationalen Qualifikation nicht teilnehmen konnte.

Deutsche Meisterschaft im Kanumarathon

2 mal Gold, 1mal Silber und 2mal Bronze für Sportler des Wassersportvereins.

Der Wassersportverein Lampertheim ist kein Kanumarathonverein der sich diesem Sport verschrieben hat. Bei den Schülerrennen nimmt man gerne teil da diese Rennen denen des Kanurennsports sehr ähneln nur die Strecken sind eben länger. Aber ab der Jugend wird das dann anders, Boote müssen sehr leicht und mit Pumpen ausgerüstet sein, Fahrer müssen Getränke am Körper oder im Boot mitführen. Außerdem müssen die Sportler schon in der Jugend 4 Portagen laufen und das muß sehr viel geübt werden.Da all das nicht so einfach ist erlebte Lukas Heilmann vom Wassersportverein im Einer in der Jugendklasse. Von den paddlerischen Fähigkeiten war er der Konkurrenz klar überlegen, nur bei den Portagen verlor er soviel Zeit das er sich immer wieder an die Spitzenboote heran kämpfen mußte. Kurz vor dem Ziel hatte er schon den Traum auf eine Medaille aufgegeben. Die lampertheimer Trainer noch nicht, sie feuerten ihn lautstrak an und es reichte im Ziel für die Bronzemedaille.
Danach gingen die Schülerinnen an den Start sie durfte im Boot bleiben und ihre 10km absolvieren. Mit Annika Altenbach und Kira Al Saadi konnte sich gleich zwei lampertheimer Mädchen in der Spitzengruppe festsetzten und das Rennen mitbestimmen. Überraschend ging der der Sieg an Annika Altenbach und das ihrer Vereinskollegin Kira Al Saadi die Bronzemedaille holte macht den Sieg noch viel schöner. Die Jungs in der Schülerklasse mußten zuerst in den Zweier, hier gingen Paul Machnik und Manuel Kern an den Start. Beide gingen das erstemal auf diese lange Distanz und konnten sich über einen 5. Platz freuen.
In der Alterklasse ging Dimitri Isaak für den WSV an den Start auch er mußte erkennen dieser Sport hat nicht viel mit Kanurennsport zutun, aber erkämpfte sich durch die 21 Kilometer durch und erreichte einen guten 4. Platz.
Am zweiten Tag gingen gleich zu Beginn Marco Brechenser mit Max Lemke an den Start, in Schülerrennen hatten sie schon Marathonluft geschnuppert, aber jetzt sind sie in der Jugendklasse und es hieß Portagen laufen. Gleich vom Start weg konnte sich das Lampertheimer Duo an die Spitze setzen und nie kam auf den 21km der Sieg in Gefahr und sie wurden überlegen Deutscher Meister.
Einer weiter Medaille gab es dann für die Schülerinnen Annika Altenbach- Kira Al Saadi im Kajakzweier. Auch in diesem Rennen waren die Plätze früh vergeben und für die lampertheimer Mädels gab es die Silbermedaille.
Carlo Pfitzenreuter fuhr bei den Schüler A das Einerrennen in seinem ersten Marathonrennen errang er den 11.Platz.
Alle Sportler konnten zufrieden aus Kassel heimkehren, der Verein ließ es sich nicht nehmen seinen erfolgreichen Sportler einen gebührenden Empfang zu bereiten.

 

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